Gastblogger: Deine Frau liebt Dich. Und wir uns.

13. Dezember 2016

Die Liebe kann ein Arschloch sein, das wissen wir alle. Besonders, wenn eine Frau einen Mann liebt, der vergeben ist und Kinder hat. Und er sie. Gastbloggerin Sabine mit ihrer etwas anderen Weihnachtsgeschichte. Kommentare erbeten.

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Ich hasse dich…. Weil ich Dich mag. Cause there’s a thin line between love and hate.

Kurzbeschreibung DU. Du bist um die 40, erfolgreich im Job, siehst gut aus. Und Du hast ne Frau, zwei kleine Kinder. Und bist unglücklich.

Du willst mich und ich will dich. Aber es geht nicht. Denn sie liebt dich. Sie denkt, es ist eine Phase, es wird wieder zwischen Euch. Sie hat Dir zwei Kinder geboren.

Wir sind nur seelenverwandt. Verzehren uns nacheinander.

Wer hat Recht?

Musst Du einstehen für etwas, was Du nicht mehr fühlst und ein Konstrukt aufrecht erhalten, weil es den Namen Familie trägt? Die Fassade aufrecht erhalten? Mit Schwiegereltern und Kaffeklatsch und allem, was dazu gehört?

Könntest du nicht ein glücklicherer Papa sein für Deine Kinder, wenn Du die Karten auf den Tisch legst? Fragen über Fragen.

 

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Aber noch schlimmer ist meine Rolle. Denn ich finde nicht statt in der Vorstadt-Idylle. Ich bin Böse, die Verführerin, die Frau, die alles kaputt macht. Ich sollte Deine Familie respektieren. Du hast Deine Frau geliebt, zweimal geschwängert. Trägst Verantwortung.

Wie könnte ich denken, ich sei wichtiger? Nur weil wir uns seit fast 6 Jahren nacheinander sehnen.

Was ist passiert?

Das Leben. Musst Du jetzt zu Ende bringen, was Du angefangen hast? Deine Bedürfnisse hinten anstellen? Du sagst, Du liebst sie nicht mehr, Du kannst ihr aber nicht weh tun. Du wirst Weihnachten mit ihr verbringen. Im falschen Film. Aber anständig.

 

byebye

 

Wir werden uns Nachrichten schreiben. Uns vermissen.

Bitte, nimm es nicht mit ins neue Jahr.

Entscheide Dich: Nicht für mich. Nicht für sie. Sondern für Dich. Denn Du tust dir jeden Tag weh.

Und mir.

Sonst nehm ich Dir die Entscheidung ab. Geb Dich frei.

Komm, wenn Du kannst.

Deine S.

Edit.
Der Artikel
Er ist nicht von Sabine.
Er ist von mir.
Susi

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  • Sara 14. Dezember 2016 at 15:37

    Schwieriges Thema. Grade bei sowas wird oft nach dem “Schuldigen” gesucht aber meiner Meinung nach gibt es DEN Schuldigen garnicht. Die Frau die alles für Ihre Ehe tut nicht, der Mann der einfach nicht mehr liebt auch nicht. Eine Frau die sich einfach verliebt hat – bestimmt nicht! Manchmal geschehen Dinge, Dinge die so nicht geplant waren und so nicht erhofft waren. Aber sie passieren. Ganz, ganz wichtig ist es sich einzugestehen und Konsequenzen zu ziehen. Weiter gute Miene zum bösen Spiel zu machen bringt hier leider überhaupt nichts sondern schürt nur falsche Hoffnungen.

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