FOOD: Susi, was isst Du jetzt eigentlich?!

12. Juni 2017

„Übermäßiges Körpergewicht ist eines der schwerwiegendsten Gesundheitsprobleme der Gegenwart und betrifft fast jeden dritten Menschen“. In der ZEIT hab ich heute einen ziemlich interessanten Artikel zum Thema Übergewicht und seine Folgen gelesen. Klar, dass „dick sein“ (im Alter) Probleme mit sich bringt, das ist uns allen bewusst. Aber wir schieben es weg. Schließlich empfinden sich die meisten von uns als nicht zu dick, sondern nur „wohlgenährt“. Doch dass das nur eine Seite der Medaille ist, brauch ich eigentlich nicht erklären.

Denn was ich viel alarmierender finde, ist, dass das falsche Essen nicht erst später, als Konsequenz, für Probleme sorgt. Sondern dass es unseren Tagesablauf bestimmt. Unser Gemüt. Unseren Antrieb. Uns mit jedem Bissen beeinflusst. JETZT, nicht irgendwann..

 

 

Ich war jahrelang geradezu zuckersüchtig. Dazu (oder deswegen?!) kamen Depessionen, Verstopfung, ich war oft krank, etc pp. Jetzt weiß ich: Mein Körper wurde einfach nicht gut behandelt, nicht gut genährt. Umso glücklicher bin ich, dass ich heute, seit einigen Wochen, endlich lerne, was ich brauch. Lieber spät als nie…

Ich möchte aber betonen, dass das MEIN Weg ist. Ich stelle hier keine Regeln auf, was gut oder schlecht ist. Ich finde nur heraus, was MIR und meinem Körper gut tut. Und das muss jeder für sich selbst entscheiden.

 

FRÜHSTÜCK

Mittlerweile ist die Mahlzeit am Morgen meine wichtigste geworden. Das war nicht immer so. Früher zählte jede Minute, die ich liegen bleiben konnte. Kaffee, Zigarette, ab ins Büro. Dann bekam ich meine Tochter und feste Mahlzeiten hatten auf einmal eine wichtige Bedeutung: schließlich wollte ich, dass es meiner Tochter gut geht.

Wir haben dann meist Vollkorntoast mit Marmelade oder Honig gefrühstückt- und oft isst sie das auch heute noch, während ich auf Omelette, Porridge und Pancakes mit viel Obst umgeschwenkt bin.

Außerdem hab ich auch meinen Milch Konsum stark zurück geschraubt und fühle mich seitdem sehr viel besser.

 

 

 

Mittags & Abends

-> gibt es meist Gemüse oder Salat mit Hähnchen, Pute, Lachs oder Scampi. Was wir auf jeden Fall massiv reduziert haben, ist Brot bzw Brezen (früher meine Lieblingsspeise!! :D). Wenn, dann gibt es Vollkorn- oder Dinkelbrot.

Sehr gern essen wir auch Wraps oder Pfannengemüse, das meine Tochter eben bei Bedarf mit Nudeln als Beilage bekommt.

Und Avocado ist eigentlich überall dabei! 😉

 

 

 

 

Und zwischendurch?

Naschen wir viel Obst (Erdbeeren, Himbeeren, Wassermelone, Mango!), machen uns Smoothies und ich hab Nüsse wieder für mich entdeckt- Walnüsse, Mandeln, Studentenfutter..

Meist braucht ich nämlich nur was zum Knabbern, weil ich an was zu knabbern hab. Ihr versteht?! 😉

 

 

 

Und was ich zum Schluss unbedingt nochmal erwähnen will: Ich möchte hier niemanden bekehren.

Ich möchte Euch nur mitteilen, dass es mir sowohl PSYCHISCH als auch PHYSISCH besser geht. Ich bin deswegen keine Heilige. Ich rauche noch, ich trink alle paar Tage mal ein Bier und ich bin dafür, dass jeder das isst, was er mag. Eine Freundin von mir ist eine große Anhängerin von „intuitivem Essen“, das heißt einfach essen, ohne zuviel nachzudenken, so wie Kinder das auch machen. Instinktiv weiß der Körper, wann die Schokolade zu viel wird. Ich denke, dass das auch Sinn macht.

In meinem Fall kommt aber noch die psychische Komponente ins Spiel: zu viel Zucker macht mich müde, träge und lethargisch. Deshalb möchte ich meinen Körper stützen. Und ihn eben gesund machen.

 

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  • Anndee 12. Juni 2017 at 22:00

    Ich habe vor genau 97 Tagen meine Ernährung umgestellt, weil mir meine Wampe nicht mehr gefallen hat.
    Morgens Avocado + hartgekochtes Ei und Parmesankäse. Tagsüber und abends Fisch, Rindfleisch, Pute oder Huhn, kein Schweinefleisch mehr.
    Habe 7 kg in diesen 97 Tagen abgenommen, die Wampe um 12 cm reduziert und fühle mich wohler als je zuvor. Ich empfinde das auch nicht als schlimme Diät. Mir schmeckt meine neue Ernährung.

    • groessenwahn 13. Juni 2017 at 4:06

      Hey Andi!
      Hut ab! Solange Du Dich gut fühlst dabei, gibt es eh kein falsch und kein richtig!
      Das Gefühl, seinem Körper etwas Gutes zu tun, ist unbezahlbar!
      Liebe Grüße, Susi

  • Claudia 13. Juni 2017 at 21:38

    Ach ja, der liebe Zucker :D. Ich reduziere den auch, aber ein wenig brauche ich dann doch. Ich habe aber festgestellt, dass der Heißhunger drauf bei mir verschwindet, wenn ich morgens z.B. ein Müsli mit ein wenig Schokolade esse. Okay, in meinem Stammwachhaltegetränk – bin von Kaffee auf Koawach umgeschwenkt – ist je nach Sorte auch Zucker drin, aber das ist okay. Wenigstens kann ich nach drei Kinderriegeln aufhören und muss nicht die ganze Tafel essen 😀

    Obst zwischendrin versuche ich auch, aber irgendwie habe ich echt auf wenige Sorten Lust. Ess ich eben viele Beeren, ich steh total auf Beeren 😀

    Toll finde ich, dass Du betonst, dass es eben Dein Weg ist, denn ich denke, den Königsweg, der für alle passt, den gibt es nicht. Ich hab es z.B. mal mit Low Carb versucht, schlug mir aber so richtig aufs Gemüt, und ich bin eh anfällig, daher habe ich das ganz schnell wieder gelassen, achte aber drauf, dass ich abends nichts Schweres mehr esse, eher nen Joghurt mit ein paar Beeren drin oder so.

    Liebe Grüße

    Claudia

  • Julia 14. Juni 2017 at 16:27

    Toller Post. Ich finde es wichtig, dass man sich intensiv mit Ernährung beschäftigt. Oft weiß man gar nicht, wie sehr man seinem Körper schadet. Ich achte drauf, möglichst viel Gemüse/Obst in meine Mahlzeiten einzubauen und Avocados liegen eigentlich bei jedem Einkauf in meinem Wagen.

    Alles Liebe, Julia
    http://theeverydaytreasures.blogspot.de

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