Read my ((mind)) clothes!

7. Juli 2017

Was Popart Ikone Andy Warhol mit den Statement-Shirts 2017 zu tun hat?

Als Warhol 1962 seine Suppenbüchsen in seiner ersten Einzelausstellung in Los Angeles präsentiert, ist eine ganze Nation vom Hocker.

Andy Warhol Campbell’s Soup Cans 1962

 

„Campbell’s Soup Cans“ waren weder besonders surreal, noch Kunst. Und das war genau der Punkt: Die Dosen kannte jeder. Jeder fühlte sich angesprochen, in seinem „American way of life“.

Andy Warhol erzählte später, dass die Dosen eine besondere persönliche Bedeutung für ihn hätten, da ihm seine Mutter während seiner Kindheit und Jugend aus purer Geldknappheit oft Campbell’s Suppen gekocht hätte.

Zurück zu den Shirts:

Wir ersticken im Einheitsbrei des Alltags. Wir wollen uns abheben. Wir sind aber zu faul, um zu demonstrieren und Schilder in die Hand zu nehmen- MAKE LOVE NOT WAR- das kennen unsere Eltern auch aus den 60ern. Da war aber viel mehr Aufsehen, politische Bewegung dahinter. Wir drucken das ganze heutzutage einfach auf Shirts und tragen unsere Message durch die Gegend. Kein Stress.

Ob feministische Slogans oder coole Statements. Oder eben völlig unsinnige Wörter, die genauso viel Sinn machen wie Warhols Dosensuppen.

Eben den, den jeder einzelne ihm zu geben vermag.

PUNKT. Happy Friday.

 

 

 

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