Warum Ihr mir nicht auf Facebook folgen solltet

20. September 2017

Könnt Ihr Euch noch an meinen Artikel über Mark Zuckerberg erinnern und was passiert, wenn er nicht mehr mag? Hashtag #amarsch? Falls nicht, solltet Ihr ihn Euch vor der Lektüre dieses Artikels nochmal reinziehen… Denn: Genau da sind wir grade.

Ein paar Fakten über Facebook

  1. Facebook ist mit zwei Milliarden Mitgliedern das größte soziale Netzwerk der Welt.
  2. Facebook dreht schon lange an den Algorithmen: Die organische Reichweite, also die Verbreitung von Inhalten durch Firmen über die eigenen Fans und Shares, ist über die Jahre stark gesunken – wer seine Fans erreichen will, muss bezahlen: Stichwort Werbeanzeigen.
  3. Je größer die Marke, desto weniger Reichweite. Bei sechs- oder achtstelligen Fanzahlen kann man sogar sagen: sie tendiert fast gegen null. Schließlich lässt sich Zuckerberg sein Publikum gut bezahlen.

 

 

Sprich: auch ich als Seitenbetreiber muss für meine Reichweite bezahlen. Natürlich nicht soviel wie z.B. große Bekleidungsmarken, aber im Vergleich zu unseren, sagen wir mal, etwas diffundierenden Einnahmen, unverhältnismäßig viel.

Die organische Reichweite von Seiten ist mit der Zeit stark gesunken. Vor wenigen Jahren waren 25% Reichweite noch ein Dilemma, heute sind 5% schon echt ok!

Und so kommen wir zurück zum Anfang. Worum ich Euch bitten möchte, ist nämlich gar nicht, mir nicht auf Facebook zu folgen. Sondern mir nicht NUR da zu folgen! Ich investiere täglich Zeit, Geld und Herzblut in dieses Baby. Zu sehen, dass der Aufwand sich nicht mehr lohnt, bricht mir ohne Scheiss das Herz, so pathetisch sich das jetzt auch anhören mag. Deshalb: Zwei Handgriffe bedeuten für mein Blogger- Dasein die Welt:

Der erste Schritt betrifft Facebook selbst:

Setzt Euren Haken bei „groessenwahn als Erstes anzeigen“.

Dann bekommt Ihr auch wirklich jeden Post mit und Facebook zeigt es Euch auch sicher an!

Schritt Nummer 2

Noch besser wäre es allerdings, wenn Ihr Euch meine Ergüsse via Email schicken lasst. Dann bin ich nämlich unabhängig von Facebook- WOW! Was für ein Segen!!! Und Ihr bestellt einfach einen der vielen Spam-Newsletter, die Ihr täglich bekommt ab und ersetzt ihn durch meinen. 😉

Nix mehr verpassen, nix mehr übersehen, nicht mehr von Zuckerberg ausgeblendet bekommen. Check.

 

Das war’s dann eigentlich schon!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!

Ich schau jetzt mal, wie vielen Leuten dieser Beitrag auf Facebook angezeigt wird…

Und dann bezahl ich dafür.

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  • Bernd Bitzer 20. September 2017 at 7:10

    Gut gemeint und wie immer wirklich gut gemacht, liebe Susi. Ich fürchte nur, dass die meisten der Komplexität dieses Themas nicht gewachsen sind und einfach nicht verstehen, welche erstaunlichen Regeln im Internet-Marketing gelten. Ich persönlich gönne dem lieben Marc Zuuckerberg auch die nächste Milliarde, denn die Kombination aus Spaß, Information und Werbung ist wirklich unerreicht. Und das sage ich als Medienmensch, der noch weiß. wie Bleisatz gemacht wurde und schon deshalb Revolutionen und Revolutionäre mag.

  • Dieseltrucker206 20. September 2017 at 18:00

    Servus Susi
    Gerade gelesen und begriffen, Bernd hat vollkommen recht, die meisten werden da nicht begreifen um was es da geht……
    Habe den Vorschlag von Dir aber schon seit längerem umgsetzt weil mir einfach Deine tollen Beiträge so gefallen,,,,,,,
    Und ich werde diese auch weiterhin eifrig verfolgen und lesen,,,,,,,,,,,,,,,
    Liebe Grüße Rainer

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