Herbstblues.

31. Oktober 2017

Da ist er. Hätte mich auch gewundert, wenn er es dieses Jahr nicht zu mir durch geschafft hätte. Der Herbstblues. Ich höre „Gone til November“ von Wyclef Jean in Dauerschleife und detoxe auf Hochtouren. Ich pflege mich, ich schreibe, ich trinke viel und fühl mich mega gesund. Und ich bluese. Ich bin einfach so. So geboren. Ich bin sensibel. Vielleicht etwas zu viel.

 

 

Stell mich an den See. Morgens um halb acht, wenn alle ausschlafen, am Feiertag. Könnte heulen vor Glück und Schwermut gleichzeitig. Wisst Ihr, was ich meine? Die Natur um sich zu haben, sie beim Sterben zu sehen, beim Einschlafen. Und dann kommt die Sonne raus. Und die verbliebenen Vögel fangen an zu zwitschern, als wüssten sie nichts von den kommenden Monaten voller Kälte und Dunkelheit.

 

 

Ich bin allein hier. Bewusst. Ich hab kindfrei und ziehe mich zurück. Ich versuche, viel zu entspannen und wenig zu arbeiten. Mich um mich zu kümmern. Auch das wird mir da draussen am See bewusst. Achtsamkeit. Ein lieber Freund hat mich gerade erst wieder mit dem Thema konfrontiert. Achtsamkeit.

Achte auf Deine Gedanken. Achte auf Dich. Tue das, was Du tust, ganz bewußtl

 

 

Ich war schon immer jemand, der tausend Dinge auf einmal angefangen hat und sich dann fürchterlich geärgert hat, wenn keins davon fertig geworden ist. Achtsamkeit ist nichts für Perfektionisten, denn die sind schon einen Schritt weiter. Ich möchte nicht einen Schritt weiter sein. Ich möchte bei mir sein.

 

 

Ich wünsche Euch, dass Ihr die freien Tage/ den freien Tag (je nach Bundesland) FÜR EUCH nutzt. Versucht, wenigstens eine Stunde für Euch rauszuholen. Kocht etwas Leckeres, nehmt ein heißes Bad, zieht Euch zurück, um danach ausgeholt zurück zu kommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seid achtsam.

 

 

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