#momlife und 20 Fragen an mich selbst

15. Januar 2018

Der Anstoß für den heutigen Post kommt von Mamabloggerin Johanna alias Pinkepank. Der Artikel, der es mir angetan hat, trägt folgende Überschrift:

WER BIN ICH EIGENTLICH NOCH, SEIT ICH MUTTER BIN? ÜBER SELBSTFÜRSORGE, SELBSTFINDUNG UND 1000 FRAGEN AN MICH SELBST

Darin heisst es:

“… ich glaube, dass dieses Thema etwas sein könnte, das auch andere Mamas berührt. Weil es einfach für Frauen unfassbar schwer ist, all die Rollen auszufüllen, die in der heutigen Gesellschaft dazu gehören. Von denen erwartet wird, dass man sie erfüllt.

Welche und wie viele Rollen das sind, ist sehr individuell – aber oft sind es so viele, dass man das Gefühl hat, keiner gerecht zu werden. Das geht mir nicht anders. Wenn man Mutter ist, ist das aber vermutlich die größte Rolle, die, die am meisten Zeit einnimmt, die, die man eigentlich nie wieder ablegt bzw. nie wieder nicht erfüllen muss.”

 

 

Wer bin ich und- will ich so sein?

Erst letztens haben eine meiner Mama-Freundinnen und ich festgestellt: wir haben eigentlich ständig ein schlechtes Gewissen. Wenn wir viel arbeiten, dann weil wir unsere Kinder vernachlässigen. Wenn wir uns viel dem Kind widmen, bleibt Arbeit liegen. Die viel diskutierte Work-Life-Balance– ein heikles Thema. Wer sind wir denn noch, wieviel Susi steckt noch in mir und wieviel Rolle bin ich? Die Frage ist sehr interessant und deshalb schließe ich mich Johannas Blogparade gerne an. Und auch wenn ich nicht 1000 Fragen beantworten will… so möchte ich Euch doch animieren, wenigstens die ersten 20 mitzumachen.

20 Fragen an Dich

1. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?

Hmmmmmm… Also entweder tue ich ständig etwas Neues, so dass es mir nicht auffällt. Oder nie. Denn mir fällt grad gar nix ein. 😀

2. Mit wem verstehst du dich am besten?

Abgesehen von Tochter und Freund- mit meiner besten Freundin Conny. Auch wenn wir uns in einigen Punkten unterscheiden- in den wichtigen Dingen haben wir dieselbe Einstellung. Denselben Humor, dasselbe Sternzeichen. Sie sagt mir schon immer die Wahrheit, ob sie wehtut oder nicht.

3. Worauf verwendest du viel zu viel Zeit?

Ich grüble zuviel über Dinge, die ich nicht ändern kann.

4. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?

Ganz ehrlich: meist über versaute.

5. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Kommt drauf an, vor wem und aus welchem Anlaß. Ich weine oft aus Mitgefühl, da habe ich kein Problem. Wenn ich aber aus Wut oder Demütigung weine, zB in der Arbeit, dann ist es mir sehr wohl unangenehm.

 

 

6. Woraus besteht dein Frühstück?

Kaffee und Vollkorntoast.

7. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?

Meiner Tochter, ganz viele süße Gute-Nacht-Küsse.

8. In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?

Ganz schwieriges Thema. Unser Verhältnis ist nicht immer leicht. Wahrscheinlich sind wir aber beide einfach etwas zu sensibel.

9. Was machst du morgens als erstes?

Die Kaffeemaschine an!

 

 

10. Kannst du gut vorlesen?

OH JAAAAA! Schon immer und auch aus Berufswegen.

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Keine Ahnung, Ich denke aber, das hat mich nicht geprägt.

12. Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen?

Einen Porsche.

13.  Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?

Ich wäre gerne gelassener, mehr in mir ruhend. Dann würde mich nicht so viel aus der Bahn werfen.

 

 

14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?

Gibt es keine.

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

2013. An meinem 30. Geburtstag, im Wiener Prater.

16. Wie alt möchtest du gerne werden?

Das spielt für mich keine Rolle. Wegen meiner Tochter aber gerne so alt, dass sie meinen Tod einigermaßen verkraften könnte.

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

Im Moment erinnern wir uns ganz oft an den letzten KOS Urlaub. Der war einfach perfekt.

 

 

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?

Kalt. Wie ein durchgehender Tritt in den Arsch. Wie eine Faust ins Herz zu bekommen.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen?

Prinzessin Susi wär schön.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?

In  den ersten Wochen als Mama. Ob ich das alles schaffe. Siehe da: ich habe es geschafft. Und das gibt mir als Frau immer wieder die Kraft, auch andere Dinge durchzustehen und zu wagen. Mich kann, glaube ich, nichts mehr schocken.

 

Wow. Meine Tochter hat mich stark gemacht, ich glaube, das kann ich definitiv als Fazit der ersten 20 Fragen sagen.. und auch rigoroser. Wenn ich keine Lust habe, habe ich keine Lust. Da kann man sich von den lieben Kleinen sehr viel abgucken… Die lustige Susi ist aber auch nach 5 Jahren Mama sein noch da, genauso laut und “gspinnert” wie früher. 🙂

Und was stellt Ihr fest, nachdem Ihr die Fragen beantwortet habt?

 

 

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