Ugly? NÖ, sexy!

8. Januar 2018

“Come as you are.” Damit könnte man in einem Satz beschreiben, was meine erste modische Lektion in diesem noch jungen Jahr 2018 war. Eine, die ich zwar schon öfter bekommen habe, aber die jetzt erst so richtig RICHTIG richtig eingeschlagen hat.

Trag, was Dir gefällt.

EGAL, wo Du bist.

Wir beamen uns dafür zurück an Neujahr. Da waren wir wie berichtet schööön am Tegernsee feiern. Es gab viel Wein, Champagner und vor allem viele betuchte Menschen. Tegernsee halt. Natürlich laufen dort auch jede Menge Mädels rum, die nur ein Ziel haben: einen von den gut situierten Jungs abstauben. Da ich aber generell (und gerade im Moment im Besonderen) kein Interesse an Abstauben habe, war ich sehr entspannt.

Wenn Du keinen Bock hast auf Weggehen und dann im Kapuzenpulli losziehst…

dann ist das meist der Beginn einer affengeilen Party.

 

 

Ich wusste, dass die Party zu 50% im Freien, also bei 4 Grad am See stattfinden würde- sexy Styling war mir völlig egal. Ich zog mir einen wunderbar gemütlichen Oversize-Hoodie an, dazu Jeans und Overknees. Drüber ‘nen warmen Cashmeremantel und einen Hut. Haare? Schminke? Kein Streeeeesss… #undone

Um es abzukürzen:

I had the fucking time of my life.

Weil ich ich war. Ohne Mission, ohne Etikette. Ich konnte einfach ganz ich selbst sein, ohne Ausschnitt, Pelzmäntelchen  oder Highheels. Das absurde daran: ich bekam an diesem Abend einige eindeutige Angebote besagter Typen.. obwohl ich wirklich aussah wie ein Vagabund. Einfach, weil ich lustig war und charmant und frech. Und frei!

Deswegen: wenn Du etwas tragen willst, trag es! Wenn Du kein Typ bist für Perlen-Ohrringe und Schickimicki- lass es! Alles andere wäre verkleiden und ist zu 100% unauthentisch. Dann lieber ANDERS sein! 🙂

Einer meiner Kollegen im Radio ist gerade mal Anfang 20 -also 10 Jahre jünger als ich- und er verkörpert genau das. Er trägt weiße Tennissocken zur Röhrenjeans, Schnauzer und dicke Space Turnschuhe! TIMO! I LOVE IT!

Apropos: Timos Turnschuhe sind sogenannte Ugly Sneaker.

Oder “Chunky Sneaker”, “Dad Sneaker”, “Nerd Sneaker” – wie ihr wollt. MEGA ANGESAGT! Kennzeichen: klobige Form, die abgespacete Sohle und gerne neonfarbige Details wie Schnürsenkel oder elastische Schnellverschlüsse. Ein geiler Gruß aus den Neunzigern.

 

Wer keinen Bock auf Hoodie zum Sneaker hat: auch Kleid oder Plisseerock passen gut dazu- als Kontrast! Entweder mädchenhaft verspielt oder sehr edel & klassisch.

Oder Du heisst Veronika Heilbrunner… dann trägst Du eh, was Du wills.

 

Over and out.. und denkt daran:

Traut Euch, Ihr selbst zu sein!

 

 

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2 Comments

  • Reply Nicci 8. Januar 2018 at 21:43

    Und ich kann mir richtig gut vorstellen. dass du einen grandiosen Abend hattest. Man sollte wirklich das tragen wonach einem gerade ist. Kleidung ist einfach so viel mehr, als nur ein Stück Stoff auf einem Bügel. Ich meine sie drückt nicht nur viel aus, sondern lässt uns irgendwie ausdrücken – Und wenn es heute der Hoodie ist und morgen die Culotte mit schicker Schleifchenbluse, dann ist das so :)…

    Liebe Grüße ♥
    Nicci von http://www.gossip-gaga.blogspot.de

    • Reply groessenwahn 8. Januar 2018 at 21:51

      YES MADAM! Das ist Mode, sich jeden Tag neu erfinden zu können! I LOVE IT! Danke für Deinen schönen Kommentar & liebe Grüße zurück! Susi

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