Wo ist eigentlich meine Mitte hin?

6. Februar 2018

Schwarz oder weiß.

Ganz oder gar nicht.

Sex oder Askese.

Fressen oder Fasten.

Allein sein oder verheiratet.

Luxusurlaub oder Zuhause bleiben.

Alles oder Nichts.

Mittelmaß macht mir Angst.

Mittelmaß reicht nicht.

“Du musst mehr in Deine Mitte kommen, Susi.”

 

 

Wankelmut, Perfektionismus, Sprunghaftigkeit-

nur ein paar Eigenschaften, die ich mir leider -zu Recht- von anderen Menschen vorwerfen lassen muss. Diese Eigenschaften wurzeln ebenfalls in meinem Schwarz-Weiß Denken. Halbe Sachen stellen mich nicht zufrieden.

Und da kommt mein Tattoo ins Spiel.

 

 

Mein Handgelenk ziert eine Tätowierung, die weder schön noch selten ist. Die aber mal eine besondere Bedeutung hatte. Heute ist es ein YIN & YANG Zeichen mit Kirschblüten. Damals war es mein “Ehering”, ein C für den Vornamen meines Exmannes. 10 Jahre ist das her. Zwei Jahre später haben wir es überstochen.

Heute sah ich zum ersten Mal mehr darin.

YIN und YANG auf meinen Pulsadern

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Ausgerechnet auf der Stelle, wo mein Leben verläuft.

Ein deutlicheres Zeichen gibt es wohl nicht… endlich mehr in der Mitte bleiben.

Auch mal grau gelten zu lassen, statt nur schwarz und weiß.

Ein lebenslanger Prozeß.

Ich fang am besten mal an.

 

2 Comments

  • Reply Marlene Bitzer 6. Februar 2018 at 17:58

    Für die meisten liegen zwischen schwarz und weiß “nur” Grautöne. Tatsächlich finden sich zwischen diesen Extremen aber auch alle Millionen Farben dieser Welt… Augen öffnen genügt. Und ein bißchen Farbenlehre vielleicht . 🙂 🙂

    • Reply groessenwahn 6. Februar 2018 at 18:00

      In der Theorie ja.. ich liebe alle Farben. Aber oft nur in der ultimativen Sättigung.

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