“Girlboss? Nö. Sag einfach Boss zu mir.”

8. März 2018

Schönen Weltfrauentag, meine Lieben! Während der vor 20 Jahren noch keine Sau interessiert hat, ist es heutzutage fast schon hip, ihn zu feiern. Und das ist auch gut so. Aufmerksamkeit schadet nie! Das beste Beispiel ist die Debatte, die die letzten Monate durch alle Medien gepoltert ist und zahlreiche Skandale aufgedeckt hat: #metoo. Dazu hab ich bisher keinen Beitrag verfasst, aber kurz gesagt: klar bin ich schon dumm angemacht worden. Sexuelle Belästigung kennt fast jede Frau, die schon auf dem Oktoberfest oder morgens um 5 in der Disko war. Ich denke übrigens auch, dass man das Thema auch von Seiten des Mannes beleuchten sollte.

Das Problem ist nicht die Belästigung von Frauen, sondern die Belästigung von Menschen.

 

 

Meine Meinung zum Thema (Fehlende) Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau hab ich hier auf dem Blog vor allem im Bereich Sexualität kundgetan. Zum Thema Rechte der Frauen: ich finde, es ist eine Frechheit, dass wir uns im Falle einer Abtreibung nicht informieren dürfen, wo wir wollen (mehr dazu hier).

Und noch einen kleinen Gehirnfurz  zum Weltfrauentag möchte ich loswerden.

Immer wieder lese ich Artikel zum Thema #girlboss und sehe, wie Kalender, Notizbücher, Poster etc. mit dem Schriftzug großen Anklang finden.

Das einzige, was ich daran gut finde, ist die gleichnamige Netflix Serie.

Ansonsten finde ich den Begriff einfach nur

AFFIG!

Girlboss klingt wie Boss für Anfänger. Es gibt doch auch keinen Boyboss. Wenn dann müsste es Womanboss sein. Girlboss ist aber eine Verniedlichung, oh, ein Mädchen Boss, guck mal!

Fazit: Wort ist aus meinem Vokabular gestrichen. Darauf ein Gläschen und

Prost zum Weltfrauentag!

 

 

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